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Trend Produkte auf Marketplaces – Erfolgreiche Strategien für Online Shop Owner

Vu Minh Tran
December 4, 2025
E-Commerce

Einleitung zu Trend Produkten auf Marketplaces

Hand aufs Herz: Du scrollst durch die Bestseller-Listen auf Amazon, checkst die Top-Seller auf eBay und fragst dich, warum manche Produkte durch die Decke gehen, während andere in der Versenkung verschwinden. Die Antwort liegt nicht nur in der Qualität oder im Preis – sie liegt im Timing.

Trendprodukte sind keine Glückssache. Sie sind das Ergebnis von Marktbeobachtung, Datenanalyse und dem richtigen Gespür dafür, was Menschen gerade wirklich wollen. Auf Marketplaces wie Amazon, eBay oder Otto entscheidet sich innerhalb von Sekunden, ob dein Produkt gesehen wird oder in der Masse untergeht. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Produkten zur richtigen Zeit hast du bereits einen Fuß in der Tür.

Dieser Artikel zeigt dir, wie du Trendprodukte identifizierst, welche Kategorien aktuell boomen und wie du diese Erkenntnisse in konkrete Verkaufserfolge umwandelst.

Die Bedeutung der Produktwahl für Online Shop Owner

Machen wir uns nichts vor: Die Wahl der Produkte, die du verkaufst, ist der wichtigste Hebel für deinen Erfolg. Du kannst die beste Produktbeschreibung schreiben, perfekte Fotos haben und ein ausgeklügeltes Marketing-Setup fahren – wenn das Produkt selbst niemanden interessiert, läuft nichts.

Die Produktwahl entscheidet über:

Deine Sichtbarkeit: Produkte mit hohem Suchvolumen werden organisch gefunden
Deine Margen: Trendprodukte erlauben oft höhere Preise bei bestehender Nachfrage
Deine Werbekosten: Bei starker Nachfrage brauchst du weniger Geld für Kundenakquise
Deine Cross-Selling-Möglichkeiten: Trendprodukte ziehen Zubehör und ergänzende Artikel nach sich

Genau hier fängt das Kopfzerbrechen an: Welche Produkte haben tatsächlich Potenzial? Welche Trends sind nachhaltig und welche verpuffen nach drei Monaten? Die Antwort liegt in der systematischen Analyse von Marktdaten – und genau da kommen Marketplaces ins Spiel.

Was sind Trendprodukte? Ein Überblick

Trendprodukte sind Artikel, die eine deutlich steigende Nachfrage verzeichnen und eine bestehende, aktiv suchende Zielgruppe haben. Sie unterscheiden sich von Evergreen-Produkten durch ihre Dynamik und von Hypes durch ihre Nachhaltigkeit.

Ein echtes Trendprodukt erkennst du an diesen Merkmalen:

Merkmal Beschreibung Indikator
Steigende Suchanfragen Kontinuierlicher Anstieg über mehrere Monate Google Trends, Marketplace-Suchen
Social Media Präsenz Organische Erwähnungen und User-Generated Content Instagram-Hashtags, TikTok-Views
Bestehende Zielgruppe Klar definierbare Käufergruppe mit echtem Bedarf Community-Größe, Foren-Aktivität
Marketplace-Performance Platzierung in Bestseller-Listen Amazon Best Seller Rank, eBay Top Rated

Der entscheidende Unterschied: Trendprodukte bieten dir eine bestehende Nachfrage. Du musst nicht erklären, warum jemand dein Produkt braucht – die Leute suchen bereits danach. Deine Aufgabe ist es nur, zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot da zu sein.

Top Trendprodukte auf Marketplaces 2023

Schauen wir uns konkrete Kategorien an, die aktuell auf Marketplaces performen. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Trendprodukte aussehen können – und warum die dahinterliegenden Prinzipien wichtiger sind als die einzelnen Artikel.

Outdoor-Bekleidung

Die Outdoor-Branche erlebt einen massiven Aufschwung. Der Markt für Outdoor-Bekleidung wird bis 2027 auf über 45 Milliarden Dollar geschätzt (Quelle: Business Wire). Das liegt nicht nur an mehr Menschen, die wandern gehen – es liegt an einer grundlegenden Verschiebung im Lifestyle.

Was auf Marketplaces besonders gut läuft:

• Multifunktionale Jacken (wasserdicht, atmungsaktiv, packbar)
• Merino-Wolle Baselayer für alle Jahreszeiten
• Nachhaltige Outdoor-Ausrüstung (recycelte Materialien)
• Wanderschuhe mit breiter Passform

Der Vorteil dieser Kategorie: Outdoor-Bekleidung ist kein saisonales Phänomen mehr. Leute kaufen das ganze Jahr über, planen ihre nächste Tour oder ergänzen ihre Ausrüstung. Die Zielgruppe ist kaufkräftig und bereit, für Qualität zu zahlen.

Elektrofahrräder

E-Bikes sind die Paradebeispiele für einen nachhaltigen Trend. Der Absatz von Elektrofahrrädern wird bis 2030 jährlich um 10 % steigen (Quelle: Statista). Was als Nischenprodukt für Senioren startete, ist heute Mainstream für Pendler, Sportler und Familien.

Auf Marketplaces verkaufen sich besonders:

• Faltbare E-Bikes für städtische Pendler
• E-Mountainbikes im mittleren Preissegment
• Zubehör: Ersatzakkus, Diebstahlschutz, Gepäckträger
• Wartungs- und Pflegeprodukte

Hand aufs Herz: E-Bikes selbst sind oft zu hochpreisig und logistisch komplex für kleinere Händler. Aber hier kommt das Prinzip der ergänzenden Produkte ins Spiel. Wer ein E-Bike kauft, braucht auch Schutzausrüstung, Wartungsprodukte und Upgrade-Teile. Das sind die versteckten Chancen in dieser Kategorie.

Hochwertige Kochprodukte

Die Nachfrage nach hochwertigen Kochprodukten wie Gusseisenpfannen steigt laut Google Trends kontinuierlich. Die Pandemie hat einen Kochtrend ausgelöst, der sich verstetigt hat. Menschen investieren in ihre Küche – nicht als Notwendigkeit, sondern als Hobby und Lifestyle.

Was auf Marketplaces performt:

• Gusseisenpfannen und Dutch Ovens
• Japanische Küchenmesser
• Fermentierungs-Sets (Kimchi, Kombucha, Sauerteig)
• Spezialisierte Küchengeräte (Sous-Vide, Pasta-Maker)

Der Charme dieser Kategorie liegt in der emotionalen Komponente. Leute kaufen nicht einfach eine Pfanne – sie investieren in besseres Kochen, in Qualität, in ein Stück Handwerk. Das rechtfertigt höhere Preise und schafft Markenloyalität.

Marketingstrategien für Trendprodukte

Ein Trendprodukt zu identifizieren ist das eine. Es erfolgreich zu vermarkten das andere. Genau hier spielt die Kombination aus Marketplace-Features und externem Marketing ihre Stärken aus.

Influencer-Marketing und Social Media

Die Nutzung von Marketingstrategien, die auf sozialen Medien und Influencern basieren, kann die Sichtbarkeit und den Verkauf von Trendprodukten steigern. Aber – und das ist wichtig – nicht jede Influencer-Kooperation macht Sinn.

Was wirklich funktioniert:

Micro-Influencer mit echter Expertise: Ein Outdoor-YouTuber mit 50.000 engagierten Followern bringt mehr als ein Lifestyle-Influencer mit 500.000 passiven Zuschauern
User-Generated Content fördern: Kunden dazu bringen, ihre eigenen Fotos und Videos zu teilen, schafft authentische Reichweite
TikTok für Produkt-Discovery: Besonders bei jüngeren Zielgruppen ist TikTok der neue Produktsuchmaschine
Amazon Influencer Program: Direkte Integration von Influencer-Empfehlungen auf deiner Produktseite

Der Trick: Traffic von Social Media auf deine Marketplace-Listings zu leiten. Eine starke Social-Media-Präsenz verbessert nicht nur direkte Verkäufe, sondern auch dein organisches Ranking auf dem Marketplace durch erhöhtes Engagement.

Nutzung von Google Trends zur Produktidentifikation

Anstatt das Rad neu zu erfinden, nutze die Daten, die bereits öffentlich verfügbar sind. Google Trends ist dein bester Freund bei der Produktrecherche – wenn du weißt, wie du die Daten interpretierst.

So gehst du vor:

Vergleiche mehrere Keywords: Suche nicht nur nach "E-Bike", sondern auch nach "Pedelec", "Elektrofahrrad", "E-Mountainbike"
Analysiere regionale Unterschiede: Ein Trend in den USA startet oft 6-12 Monate vor Europa
Prüfe verwandte Suchanfragen: Dort findest du oft spezifischere Nischen mit weniger Wettbewerb
Beobachte saisonale Muster: Erkenne, wann die Nachfrage anzieht und plane dein Inventar entsprechend

Kombiniere Google Trends mit den internen Suchbegriffs-Berichten deines Marketplaces. Amazon Brand Analytics zum Beispiel zeigt dir genau, welche Begriffe Leute eingeben, bevor sie kaufen. Diese Kombination aus externen und internen Daten gibt dir einen unfairen Vorteil.

Saisonale Änderungen in der Nachfrage

Dinge, die einen nachts wach halten: Du hast das perfekte Trendprodukt gefunden, investierst in Inventar – und dann flacht die Nachfrage plötzlich ab. Nicht weil der Trend vorbei ist, sondern weil du die Saisonalität ignoriert hast.

Fast alle Produktkategorien haben saisonale Schwankungen:

Kategorie Peak-Season Low-Season Vorbereitungszeit
Outdoor-Bekleidung März-Juni, September-November Dezember-Februar 8-12 Wochen vor Peak
E-Bikes & Zubehör April-August November-Februar 10-14 Wochen vor Peak
Kochprodukte November-Dezember, Januar Juli-August 12-16 Wochen vor Peak
Gartenpflege März-Juni Oktober-Februar 6-10 Wochen vor Peak

Der smarte Move: Nutze die Low-Season für Vorbereitung. Optimiere deine Listings, sammle Bewertungen mit gezielten Rabatten, teste verschiedene Produktvarianten. Wenn die Peak-Season kommt, bist du bereit und musst nicht experimentieren, während die Konkurrenz schläft.

Ein interessanter Aspekt: Marketplace-Algorithmen bevorzugen Listings mit konstanter Performance. Ein Produkt, das das ganze Jahr über moderat verkauft, rankt oft besser als eines mit extremen saisonalen Spitzen. Überlege dir, wie du mit Produktvarianten oder ergänzenden Artikeln die Off-Season überbrücken kannst.

Methoden zur Identifizierung neuer Trendprodukte

Zum Haare raufen: Alle reden davon, Trends früh zu erkennen, aber niemand erklärt konkret, wie das geht. Lass uns das ändern.

Analyse von Bestseller-Listen

Das Prinzip der Identifikation von Trendprodukten lässt sich auf Marktplätze anwenden, indem Verkäufer regelmäßig die Bestseller-Listen und Suchanfragen analysieren. Aber Vorsicht: Nicht jedes Produkt in den Top 100 ist ein Trend – manche sind einfach etablierte Evergreens.

Worauf du achten solltest:

Newcomer in den Charts: Produkte, die neu in den Top 100 auftauchen, zeigen aktuelle Nachfrageverschiebungen
Schnelle Ranking-Anstiege: Ein Produkt, das innerhalb von Wochen von Rang 5.000 auf Rang 500 springt, signalisiert starkes Wachstum
Kategoriewechsler: Produkte, die plötzlich in mehreren Kategorien gleichzeitig auftauchen, haben breite Anziehungskraft
Review-Geschwindigkeit: Viele neue Bewertungen in kurzer Zeit bedeuten hohe aktuelle Verkaufszahlen

Praktischer Tipp: Erstelle dir ein wöchentliches Monitoring. Notiere die Top 20 in deinen relevanten Kategorien und beobachte Veränderungen. Tools können helfen, aber oft reicht ein einfaches Spreadsheet und 30 Minuten pro Woche.

Hier spielt Nimzo AI seine Stärken aus: Anstatt manuell Bestseller-Listen zu durchforsten, automatisiert die Plattform die Trend-Erkennung über mehrere Marketplaces hinweg. Du bekommst Alerts, wenn Produkte in deinen Kategorien an Momentum gewinnen – bevor die Konkurrenz aufwacht.

Suchanfragen und Kundenfeedback

Die wertvollsten Daten kommen direkt von deinen potenziellen Kunden. Suchanfragen zeigen dir, was Menschen wollen – noch bevor sie es kaufen können.

So nutzt du diese Goldmine:

Amazon Brand Analytics: Wenn du Vendor oder Seller mit Brand Registry bist, siehst du die Top-Suchbegriffe in deiner Kategorie
Search Query Performance: Analysiere, bei welchen Suchanfragen deine Produkte erscheinen – und bei welchen nicht (aber sollten)
Kundenrezensionen auswerten: Achte auf Sätze wie "Ich habe lange nach..." oder "Endlich ein Produkt, das..."
Produktfragen (Q&A): Wiederkehrende Fragen zeigen unerfüllte Bedürfnisse oder fehlende Produktvarianten

Kundenfeedback ist auch dein Frühwarnsystem für fallende Trends. Wenn plötzlich Kommentare wie "nicht mehr so gut wie früher" oder "es gibt jetzt bessere Alternativen" auftauchen, ist es Zeit, deine Strategie zu überdenken.

Ein unterschätzter Kanal: Reddit und spezialisierte Foren. Communitys diskutieren oft Monate im Voraus über neue Produkte. Ein Thread mit 200 Kommentaren über ein neues Küchengerät? Das könnte dein nächstes Trendprodukt sein, lange bevor es auf Amazon in den Bestsellern landet.

Fazit: Erfolgreich mit Trendprodukten auf Marketplaces

Hand aufs Herz: Trendprodukte sind kein Glücksspiel, wenn du systematisch vorgehst. Die Kombination aus Datenanalyse, Marktbeobachtung und smartem Marketing macht den Unterschied zwischen "mal schauen, was passiert" und planbarem Wachstum.

Die wichtigsten Takeaways:

• Die Produktwahl ist dein wichtigster Erfolgshebel – investiere Zeit in die Recherche
• Echte Trends erkennst du an nachhaltiger Nachfrage, nicht an kurzfristigen Hypes
• Nutze die Daten, die bereits da sind: Bestseller-Listen, Google Trends, Suchanfragen
• Kombiniere Marketplace-Features mit externem Marketing für maximale Sichtbarkeit
• Verstehe Saisonalität und plane entsprechend – Vorbereitung schlägt Reaktion

Machen wir uns nichts vor: Die Konkurrenz auf Marketplaces wird nicht weniger. Aber gerade deshalb ist es so entscheidend, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit zu identifizieren. Während andere noch überlegen, hast du bereits optimierte Listings, erste Bewertungen und Momentum aufgebaut.

Die Frage ist nicht, ob du auf Trends setzen solltest – sondern wie schnell du sie erkennst und umsetzt. Jeder Tag, an dem du wartest, ist ein Tag, an dem die Konkurrenz Marktanteile gewinnt und Bewertungen sammelt.

Du hast jetzt die Werkzeuge. Die Entscheidung liegt bei dir: Weiter auf Bauchgefühl setzen oder systematisch die Produkte finden, die deine Kunden bereits suchen? Der Markt wartet nicht.

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